Donnerstag, 9. Januar 2014

Oman - the end...

Nach diesen tollen Tagen in den Bergen haben wir nur noch eine Etappe an der Küste zurück nach Muscat. Dank GPS finden wir viele Straßen abseits der großen Freeways, die autobahnähnlich mit 4-6 Spuren gen Hauptstadt führen.Wir radeln entlang kilometerlangern Promenaden, die ein wenig steril angelegt den Geldadel des Sultanats Oman anziehen. Wir lassen die Tour schließlich kurz vor dem Hotel mit einem "Holsten alkoholfrei" Bier am Meer ausklingen, bevor wir wieder an unseren Ausgangspunkt, die sehr schöne und geschmackvoll eingerichtete Unterkunft "Lanavilla" ankommen, die für uns die schönste und angenehmste Unterkunft der ganzen Reise war. Hier findet unsere Reise nach fast 1500km ihr Ende. Und wir können sagen: Oman war ein tolles und faszinierendes Ziel für Radler. Freundliche Menschen, keine Gefahren, super Straßen und beeindruckende, abwechslungsreiche Landschaften machen den Oman zu einem Traumziel für Radfahrer. Wir haben von der Tour die GPS-Daten aufgezeichnet. Wer sie benötigt: Bitte Email an uns senden!

After these terrific days we only had one day left on the way to the capital Muscat. Thanks to our GPS we found some small roads off the freeways, which are leading with 4-6 lanes to Muscat. We cycled on long promenades which suck the money people of oman. Close to our last Hotel we celebrated this wonderful trip with a "Holsten acoholfreee beer" on the beach. Then we had two nights in the beautiful "Lanavilla", the most pleasant accomodation on our trip. Here our trip finds its end after approximately 1500km. Oman was a beautiful and fascinating destination for cyclists. Friendly people, no hazards, supergood roads and impressive landscapes make Oman a top destination for cyclists!! We have all the GPS-datas of the trip. If you will have them, please contact us via Email.





Pause an einem "Supermarkt"
Break at a "supermarket"



Wir feiern das Ende der Reise mit Bier (alkoholfrei)
We celebrate the end of the trip with beer (alcoholfree)

Oman 21-22

Nach ruhiger Nacht im Zelt geht es zum letzten Höhepunkt unserer Reise. Wir radeln durch die beiden Wadis Sahtan und Bani Awf hindurch. Beide sehr enge Wadis führen ganzjährig Wasser und werden auf einer Höhe von etwa 700m überragt von der senkrecht abbrechenden Steilwand des Jebel Shams Massivs mit über 3000m Höhe! Gigantische Aussichten begleiten uns während der zwei sehr einsamen Tage. Eine Straße gibt es hier nicht. Die Straße ist das Flussbett des Wadis, da aus Steinen und Kies besteht. Hier kommen wir dank der breiten Reifen gut voran. Im Wadi Bani Awf gibt es dann auch wieder etwas Asphalt, sodass wir uns auf die Berge und Schluchten konzentrieren können. Leider sind die schönsten Tage der Reise viel zu schnell vorbei und wir kommen in eine weite Landschaft, die ebenfalls von hohen Bergen flankiert ist, nach Nahkl. Hier kommen schwarze Wolken auf und wir beschließen gleich weiter zur Küste zu fahren, wo wir ein einfaches Hotel finden. Hier restaurieren wir uns nach den Tagen in der Wildnis...

After a quiet night in the tent we came to the last highlight of our trip. We cycled through the Wadis Shatan and Bani Awf. Both very narrow Wadis have water all the year and, on a height of approx. 700m height, they are escorted by the 3000m high wall of the Jebel Shams hills! Giant views accompanied us during the following 2 days. There is no road, but a path out of stones and gravel. But thanks to our wide tires we had no major problems here, even Marion had a lot of fun...  In Wadi Bani Awf there was some asphalt, so that we could concentrate to the wild scenery. For us this days were the best days of the whole trip!!! Sadly these terrible good days found their end too quickly and we came into a wide open landscape, accompanied by high mountains in the far. Because of big dark clouds we decided to drive today to the coast where we found a small basic hotel where we could  restore after the lonely days in the wilderness...




















Der Beweis: Oman ist Bier-Country
The evidence: Oman is beer country



Oman 19-20

Wir haben unsere Tour umgeplant, da wir die Reservetage nicht benötigt haben. Wir buchen einen privaten Pickup mit Fahrer für 35€ für 100km Autobahn. In Ibri besuchen wir ein altes sehr interessantes, da teilsweise restauriertes, Lehmdorf mit einem arabischen "Führer", den wir für eine persönliche Tour gegen ein kleines Trinkgeld gewinnen konnten. Danach radeln wir weiter zuerst durch flache langweilige Landschaften und kommen schließlich den Bergen wieder näher. Im weichen Licht des Nachmittags radeln wir durch eine einsame wunderschöne Berglandschaft, bevor wir einen schönen ebenen Stellplatz für unser Zelt finden.

We changed our plans because we didn´t need our reserve days. We booked a private Pickup for 100km Highway for about 35€. In Ibri we visited an old clay village with a private guide, we met somewhere at the road for a small tip. Then we cycled through boring desert areas before we came again close to the mountains. In the soft light of the afternoon  we came along beautiful mounaineous landscapes. There we found a nice place for our tent...
















Sonntag, 5. Januar 2014

Oman 16-18

Die nächsten Tage führten uns auf das 2000m hoch gelegene Plateau des Jebel Sham, der mit über 3000m Höhe der höchste Berg Omans ist. Vom Plateau aus gibt es einen atemberaubenden Blick in die Schlucht des Wadi Ghul, dem Grand Canyon Arabiens. Die Fahrt dorthin war zuerst recht gemächlich, zeitweise aber über mehrere Kilometer so steil, dass selbst das Schieben des Rads zur Qual wurde. Völlig entkräftet nahmen wir am späten Nachmittag das Angebot eines Ziegenhirten wahr, uns mit seinem Pick-Up die letzten Kilometer bis zum Plateau zu fahren. Dort oben machten wir einen Tag lang Wanderungen entlang der steil abfallenden Plateaukante, bevor wir wieder zurück in die Tiefe auf etwa 500m Höhe rauschten. Für uns war dieser Ausflug der bisherige Höhepunkt der Reise.

The next days we headed to the plateau of Jebel Sham at approximately 2000m elevation. Jebel Sham with its 3000m elevation is the highest mountain in Oman. From the plateau a breathtaking view into the gorge of Wadi Ghul is possible, the Grand Canyon of the arabian peninsula. The way to the plateau was at the beginning a pleasure, but later so steep that even walking the bike was a big pain. Completely exhausted we accepted the offer of a goat herdsman to bring us the last kilometers to the plateau with his pickup-car. At the plateau we made one day walkings along the edge of the canyon before we fall back on the same road into the deep to approximately 500m elevation. This trip was for us the highlight of the trip until now.


Sonnenaufgang über Bahlah
sunrise over Balah

Auf dem Weg zum Jebel Sham
on the way to Jebel Sham


Pick-Up Rettung 
pickup rescue








Kalte Nacht im Zelt:  -1°C um 7:30h
Cold night in the tent: -1°C at 7:30 a.m.

Tolle Aussichten auf dem Rückweg ins Tal
magnificent views at the return to the valley






Altes verlassenes Dorf im Wadi
old left village in the wadi


Kleine nicht-arabische Zwischenmahlzeit
small non arabic snack

Für Männer...
mens restrooms






Donnerstag, 2. Januar 2014

Oman 15

Nizwa - Bahla


Morgens besuchten wir noch einmal den Souq, der nun komplett geöffnet war und alle Läden waren ebenfalls belebt. Dort kamen wir in den Genuss einer privaten Führung durch einen sehr netten und aufgeschlossenen Omani, den wir kurz vorher nach dem Weg gefragt hatten. Dort kauften wir auch für unsere lieben Winterurlaub-Gastgeber aus Leutasch ein wenig Weihrauch (Familie R.: Wir sind in einigen Wochen schon bei Euch! Seht zu, dass es genug Schnee gibt ;-). Danach besuchten wir noch das große Fort von Nizwa. Insbesondere gefielen uns die vielen original eingerichteten Räume. Vom Turm aus hatten wir eine tolle Aussicht auf die riesige Oase und die große Stadt mit ihren 85.000 Einwohnern. Entlang einer zerklüfteten Bergkulisse ging es dann nach Bahla, wo das größte Lehmfort des Oman liegt. Das hat zwar geschlossen, aber uns gefielen die alten verlassenen und teilweise zerstörten Lehm-Wohnviertel viel besser, die sich unterhalb der Burg an die Mauer schmiegten. Das Hotel wird wohl die letzte einigermaßen luxuriöse Unterkunft für die nächsten Tage sein, die uns nun über die Berge an die Küste führen werden.

In the mornig we visited the Souq again, thats now open and busy. We had a private excursion by an friendly Omani we got known in a shop. Very nice. The we discovered the old fortress, which is totally renovated. There are many rooms in their genuine style. Then we cycled along a rugged mountainscenery to Bahla, where the biggest caly fortress of the Oman waited for us. Is closed but we liked very much the old clay-quarters that are mostly destroyed and left by the people. Then a good Hotel waited for us. Probably the last luxury accomodation for the next days, which will lead us across the mountains towards the coast.

Souq in Nizwa


Weihrauchberatung für Fam. R. / Leutasch


 Oase von Nizwa, Oasis from Nizwa


Fort / Fortress Nizwa


 Ruins in Bahla



Ladies Restrooms